Verein Blickkontakt

     Interessensgemeinschaft sehender, sehbehinderter und blinder Menschen

Blickkontakt Weihnacht

mit diesen Impuls, Gedicht und Geschichte, wünscht das Team von Blickkontakt Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2021er Jahr
für den Verein Blickkontakt Oblak Silvia

weiterlesen unter
(mehr …)

13.12.2020

Betreff: TaskForce Pflegereform; Gleichbehandlungsausschuss; Behindertensprecherinnen; Projekt UNIKATE; Innovative Werkstatt; EDF-Webinar

Veranstaltung im Oktober und Anmeldung zum Workshop


Details siehe unter

Betreff: TaskForce Pflegereform; Gleichbehandlungsausschuss; Behindertensprecherinnen; Projekt UNIKATE; Innovative Werkstatt; EDF-Webinar

Liebe Präsidenten und Mitglieder des Vorstandes!
Diese Woche hat im BMGSPK die Fachtagung zur TaskForce Pflegereform stattgefunden. Präsident Herbert Pichler kann im obersten Leitungsgremium mitwirken. Der ÖZIV hat dazu eine Aussendung gemacht.
Das Hilfswerk Österreich fordert in einer Aussendung der BAG Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt, dass die inhaltlichen Eckpfeiler der Reform jetzt eingeschlagen werden müssen.
Gestern wurde im Gleichbehandlungsausschuss einstimmig dem Sozialminister und der Frauenministerin ein wichtiger Auftrag erteilt. In einem Entschließungsantrag von Kira Grünberg, Heike Grebien u.a. wird auf die schlechte gynäkologische Vorsorge für Frauen mit Behinderungen hingewiesen. Nun ist das Ministerium am Zug, Informationen über die wichtige gynäkologische Vorsorge für Frauen in leichter Sprache und in Österreichischer Gebärdensprache zur Verfügung zu stellen. Ein erster kleiner Meilenstein wurde bewegt. Herzlichen Dank an alle Behindertensprecherinnen Kira Grünberg (ÖVP), Heike Grebien (Grüne), Verena Nussbaum (SPÖ) und Fiona Fiedler (NEOS) für ihren Einsatz! Viele Frauen werden davon profitieren.
Sozialminister Anschober hatte diese Woche die Behindertensprecherinnen zu einem überparteilichen Austausch geladen. In der Aussendung kündigt Sozialminister Anschober u.a. an, 2021 den neuen NAP Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen zu erstellen. Deshalb arbeiten wir schon seit über einem Jahr intensiv in den zahlreichen internen Arbeitsgruppen.
Zur Information: alle Behindertensprecherinnen sind beratende Mitglieder bei uns im Vorstand.
Das Projekt UNIKATE, das wir gemeinsam mit der TU Wien und der Uniqa Privatstiftung machen, geht in die nächste Runde. Die Einreichfrist für Ideen läuft bis 9.11.2020. Alle Informationen im Detail dazu gibt es bei Emil Benesch. Bitte auch bei Emil melden, wenn du / Sie am spannenden sogenannten Inkubator Workshop am 1.12.2020 mitmachen willst / wollen. Der Workshop wird aufgrund der Covid-19 Pandemie virtuell stattfinden.
Auch die innovative Werkstatt: Inklusion von Frauen mit Behinderungen in Ländlichen Regionen am 5.11.2020 findet online statt. Die Anmeldung geht bis 30.12.2020:

Gudrun Eigelsreiter war bei einem europäischen Webinar vom EDF dabei und hat kurze deutsche Zusammenfassungen gemacht. Es ging um das Thema Schaffung eines inklusiven Sozialschutz Systems.

02.11.2020

Wien: Geschichte hautnah: Mit Kopfhörern eine Zeitreise auf dem Heldenplatz erleben

Rathauskorrespondenz vom 14.10.2020



Geschichte hautnah: Mit Kopfhörern eine Zeitreise auf dem Heldenplatz
erleben

3D-Sound-App ?SONIC TRACES? verwandelt Wiener Heldenplatz zum
akustischen Schauplatz
1848 kämpften Bürgerinnen und Bürger um ihre Rechte. Die neueste
Augmented Audio Reality Technologie ermöglicht, mit Kopfhörern und der
App ?SONIC TRACES? über den Heldenplatz zu gehen und akustisch in diese
Revolution einzutauchen. Klänge und die Stimmen von unterschiedlichen
Personen ? vom Kaiser bis zur Maronibraterin ? lassen ein Bild von den
damaligen Lebensumständen und Geschehnissen entstehen. Am gleichen Ort
lotst die App auch in ein mögliches Morgen: Wie fühlt und hört sich das
Jahr 2084 in Wien an? Entwickelt wurde das technologisch einmalige
Sound-Projekt von Thomas Aichinger und Peter Kollreider, in Kooperation
mit dem Haus der Geschichte Österreich (hdgö) und gefördert von der
Wiener Wirtschaftsagentur.

?Digitalisierung und Wien ? das ist untrennbar miteinander verbunden.
Mit zielgerichteten Investitionen in die digitale Infrastruktur bringen
wir Wien auf den Weg, die Digitalisierungshauptstadt Europas zu werden.
Das ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor und sichert Arbeitsplätze.
Dieses Projekt ist ein schönes Beispiel, dass hier in Wien digitale
Innovationen entstehen und laufen lernen?, so Digitalisierungsstadtrat
Peter Hanke.

hdgö-Direktorin Monika Sommer ergänzt: ?Der Heldenplatz ist der
heimliche Hauptplatz unseres Landes. SONIC TRACES lässt mit innovativer
Technologie Zeitgeschichte und Zukunft im Ohr lebendig werden. Gerade in
Zeiten von Social Distancing bietet die App eine einzigartige
Gelegenheit, schöne Herbsttage im Freien zu nutzen und Geschichte zu
erhören.? Bis Weihnachten können sich Interessierte im hdgö zu
Öffnungszeiten Geräte und Kopfhörer ausborgen, um das Klangerlebnis voll
zu genießen. Alternativ lässt sich die App auf
sonictraces
auch
ganz einfach auf das eigene Smartphone laden.
?Mit den digitalen Möglichkeiten von heute können wir Geschichte ganz
anders erzählen und körperlich erleben. Wir nutzen neueste interaktive
Technologie, um ein neues Verständnis zu ermöglichen. SONIC TRACES
Heldenplatz kann uns unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken
bringen?, beschreiben Thomas Aichinger und Peter Kollreider das
Augmented Audio Reality-Erlebnis.

SONIC TRACES Heldenplatz
Die Nutzerinnen und Nutzer der ?SONIC TRACES?-App bewegen sich in einem
3D-Soundfeld. Entfernte Schallquellen sind leiser als nahe. So kann man
sich frei und individuell auf Stimmen und Geräusche zubewegen und selber
bestimmen, was man hören möchte. Spezielle Kopfhörer mit integriertem
Headtracker können im Haus der Geschichte Österreich in der Neuen Burg
kostenlos ausgeliehen werden. Diese Kopfhörer stellen fest, wohin der
Blick der Nutzer gerichtet ist und intensivieren das Erlebnis. Es ist
aber auch möglich, die App mit allen handelsüblichen Kopfhörern zu
nutzen. Dabei muss das Smartphone in die Richtung zeigen, in die auch
der Blick gerichtet ist.

Der Heldenplatz 1848
Der heutige Heldenplatz war 1848 ein Teil der kaiserlichen Hofburg und
daher nicht öffentlich zugänglich. Bürgerinnen und Bürger aller
Schichten kämpften gemeinsam gegen die absolutistische Monarchie,
Zensur, Spitzelwesen und politische Rechtlosigkeit. Gefordert wurden
Mitbestimmung, die Freiheit der Einzelnen und der Rechtsstaat. Nicht
ganz ein Jahr dauerte der revolutionäre Traum von Demokratie und
Meinungsfreiheit, dann hatte das alte System wieder die volle Kontrolle
übernommen. Wie Frauen, Studenten, Arbeiterinnen und Arbeiter aktiv
wurden, wie die breite Bevölkerung diese Umbrüche erlebt hat, was
Adelige und sogar der Kaiser selbst dazu gesagt haben könnten, hört man
unmittelbar und lebensnah durch die SONIC TRACES-App.

Der Heldenplatz 2084
Künstliche Intelligenz hat die Regierungstätigkeiten zum Wohle der
Menschheit übernommen. Jeder Mensch hat einen persönlichen Assistenten,
auch Behüter genannt, im Ohr. Es gibt keine unbeantworteten Fragen mehr.
In der Zukunftsvision von SONIC TRACES heißt der Heldenplatz ?Platz der
freien Gedanken?. Er ist der einzig verbliebene Ort, an dem die
persönlichen Assistenten nicht funktionieren. Die regierende künstliche
Intelligenz hat das den Menschen zugestanden, spekuliert aber im
Geheimen damit, dass sich die Menschen ? an die Freiheit der Gedanken
nicht mehr gewöhnt ? von Furcht erfüllt wieder bereitwillig der
Datenkontrolle ergeben. Am Platz der freien Gedanken treiben sich die
verschiedensten Gestalten herum, Menschen wie auch Roboter.

31.10.2020

Wiener Gewässer: Mit der Hearonymus-App die Donauinsel entdecken!

Anmerkung (Wolfgang Kremser):
Die Hearonymus-App ist empfehlenswert und gut mit Smartphones barrierefrei bedienbar.
In der App finden sich zahlreiche sehr interessante Audioguides.


Mehr über die Rathauskorrespondenz vom 16.10.2020
finden Sie unter

Wiener Gewässer: Mit der Hearonymus-App die Donauinsel entdecken!

Die herbstliche Donauinsel mit Audioguide erwandern!
Auch wenn sich der Herbst gerade von seiner unfreundlichen Seite zeigt:
Die schönen Herbsttage stehen noch bevor, und dann ist es wieder Zeit für lange ausgedehnte Spaziergänge. Die Donauinsel bietet zu jeder Jahreszeit ein dichtes Wegenetz mit tollen Ausblicken auf Donau und Neue Donau. Mit der Hearonymus-App, die die Fachabteilung Wiener Gewässer
2019 entwickeln ließ, wird ein Herbstspaziergang auf der Donauinsel zu einem kurzweiligen Info-Rundgang. Die App funktioniert wie ein kostenloser Audioguide, wie man ihn von Rundgängen im Museum kennt, und wird wie eine App einfach auf das Smartphone geladen.

Auf zu einem Info-Spaziergang auf der Insel!
Der Audioguide ?Sehenswertes auf der Donauinsel? kann überall abgehört werden. Vorgesehen ist der Audioguide natürlich als Begleiter für einen Rundgang auf der Donauinsel. Von der Reichsbrücke geht?s am linken Donauufer in Richtung Wehr 1, von dort zurück bis zur Floridsdorfer Brücke. Der Rundgang nimmt rund zwei Stunden in Anspruch.
In 14 Kapiteln erfahren die BesucherInnen der Donauinsel viel Wissenswertes über ihre Insel. Bekannt als Wiens größtes Naherholungsgebiet am Wasser mit 42 km Uferzugang, ist die eigentliche
Funktion der künstlich errichteten Donauinsel der Donauhochwasserschutz. Dies, aber auch die vielfältigen Freizeitangebote, die Tier- und Pflanzenwelt, die ursprünglichen Donaualtarme und versteckten ökologischen Nischen werden kurzweilig in der App vermittelt. Thematisiert werden aber auch die Herausforderungen des Klimawandels mit seinen Auswirkungen auf die Insel. Der Audioguide ist Teil des EU-Projektes LIFE DICCA und wurde von der EU ko-finanziert.

So kommt man zum kostenlosen Audioguide Donauinsel Die kostenlose Hearonymus-App muss über Play Store oder Apple Store aufs Smartphone geladen werden. Danach nach dem Stichwort ?Donauinsel? suchen und den Guide herunterladen. Der heruntergeladene Guide wird auf dem Smartphone gespeichert. So ist der Audiogenuss auch an Orten ohne Internetverbindung sichergestellt.
? Der Startpunkt des Rundgangs befindet sich bei der Reichsbrücke, U1-Station Donauinsel ? Dauer des Rundgangs: ca. 2 Stunden ? Dauer des Audioguides: 14 Kapitel, ca. 32 Minuten

? Website:
hearonymus

Das EU-Projekt LIFE DICCA
Das auf fünf Jahre angelegte EU-Projekt LIFE DICCA soll den negativen Auswirkungen des Klimawandels mit gezielten Maßnahmen entgegenwirken.
Die Maßnahmen, die bis 2023 umgesetzt werden, tragen dazu bei, die Donauinsel als Ökosystem einerseits und als Naherholungsgebiet andererseits zu schützen. Gleichzeitig soll der Pflegeaufwand gesenkt, der CO2-Ausstoß der Pflegemaßnahmen verringert und das Mikroklima auf der Donauinsel verbessert werden. Hohen Stellenwert im Projekt haben auch Informationsarbeit und Einbindung der Menschen, die die Donauinsel nutzen.
life-donauinsel

31.10.2020

Stellungnahme des Österreichischen Behindertenrates

zum Bundesgesetz, mit dem das Audiovisuelle Mediendienste-Gesetz, das KommAustriaGesetz, das ORF-Gesetz und das Privatradiogesetz geändert werden.

Die Stellungnahme vom Österreichischen Behindertenrat können Sie hier runterladen.

 

26.10.2020

« Ältere Einträge

Font Resize
Contrast